3D Modeling

Oleh: me
30. Oktober 2011

Die Welt dreidimensional erleben: das ist heute auch virtuell gefragt

Ohne das am Computer umgesetzte, so genannte 3D-Modelling würde es eine Vielzahl erfolgreicher Werbekampagnen, Computerspiele und filmischer “Blockbuster” aus den Animations-, Horror- und Fantasy-Genres nicht geben.

Denn die gigantische Text- und Bilderflut der mediengeprägten modernen Zeit hat zur Folge, dass gar zu standardisiert vermittelte Botschaften einfach untergehen und überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden. Die dreidimensionale Visualisierung ist zur Maxime geworden – der Betrachter soll sich mitten in die Szene versetzt fühlen, mit der er konfrontiert wird. Nur dann bleibt in seiner Erinnerung für lange Zeit etwas hängen.

Das 3D-Modelling erlaubt die Erschaffung lebensnaher Welten, die es gar nicht gibt

Die Möglichkeiten zu plastisch gestalteten Plakatwänden oder Blickfängern auf Websites werden in der Werbung vorrangig dazu ausgeschöpft, das zu verkaufende Produkt, Event oder eine Dienstleistung im Rahmen des Realistischen von Mitbewerbern abzuheben. Doch auch hier gibt es Trends, kuriose Kunstfiguren oder seltsame Hintergrundlandschaften die Marketing-Botschaften verstärken zu lassen, die so tun, als ob sie “echt” wären.

Die Spiele- und Filmindustrie schlachtet den technischen Fortschritt hingegen schon lange gnadenlos aus. Wo es früher noch notwendig war, gigantische Styropor-Kulissen zu bauen und Heere von Statisten für Schlachtenszenen zu verpflichten, genügt heute ein Miniaturmodell oder sogar eine Reinzeichnung eines versierten Grafikers, um grandiose Szenerien zu entwerfen – die reine Fiktion sind und dennoch erscheinen, als wären sie direkt greifbar.

Der Aufwand für dreidimensionalen “Computer-Zauber” bleibt dennoch gigantisch

Es sei aber nicht verheimlicht, dass technisch umzusetzende Visionen “wie aus dem richtigen Leben” einer hochwertigen Software und hochqualifizierter Teams von Spezialisten bedürfen, um etwa einen Dinosaurier für den unvoreingenommenen Zufalls-Gucker schockierend authentisch über den Bildschirm spazieren zu lassen.

Es mögen zwar mancherlei 3D-Modelling-Programme als ganz legale kostenlose Downloads verfügbar sein – doch niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass damit in Windeseile filmreife Eigenproduktionen möglich werden. Denn allein das so genannte “Rendern” etwa eines dreidimensional umgewandelten jpg-Fotos erfordert enorm viel Arbeitsspeicher und Zeit. Wer selbst kein Grafiker ist, aber dennoch mit dreidimensionalen Figuren und Hintergründen individuelle fiktive Szenerien erschaffen möchte, muss in der Regel ohnehin auf kostenpflichtige Software mit dazu lieferbaren Zusatzmodulen zurückgreifen.

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