3D-Videokonferenz

Oleh: me
16. Dezember 2011

Multimediale Videokonferenzsysteme entwickeln sich dynamisch mit den Innovationen der Hightechwelt und fixieren das Spitzenniveau realistischer und synchroner Videowiedergabe in 3D (dreidimensional). In Folge evolutionärer Synthetik aus leistungsintensiver Darstellungs- und Kommunikationstechniken werden 3D-Videokonferenzen in hoher Qualität, für kleine und große Teams, oder als Veranstaltungsforen über Internetdistanzen realisierbar. Videoconferencing eröffnet inzwischen multimediale Kommunikati­ons- und Interaktionsräume, die Geschäftstermine, Mitarbeiterbesprechungen, Coachings, Schulungen und Präsentationen so realistisch und kommunikationsintensiv gestalten lassen, und dabei aufwendige Geschäfts- und Firmenreisen, besonders über Ländergrenzen und Kontinente hinweg, vermeiden können. ­

Eine schnelle Internetverbindung (DSL oder VDSL) die geringste Voraussetzung für 3D-Videokonferenzen in Verbindung mit aktuellen Kommunikations- und darstellungstechniken. Die Übertragungraten von Begwegtbild und Sprache in Echtzeit, noch dazu im Team, müssen einen hohen, dynamisch fließender Datendurchsatz in beiden Kommunikationsrichtungen gewährleisten, und zwar gleichzeitig. Synchronizität ist elementar für die Digitalübertragung von 3D-Videokonferenzszenarien.

Leicht umzusetzende Videoconferencings lassen sich konventionell mit Webcam und Headset über den Desktop-PC ausführen. Kommunikationsutensilien, wie sie zur visuellen Eins-zu-Eins-Interaktion oder in virtuellen Akademiehörsälen eingesetzt werden, sind für Hightech-Videokonferenzszenarien nicht erforderlich.

Qualifizierte 3D-Videokonferenztechnik virtualsiert alle Details von anwesenden Personen, inklusive des Konferenzrauminventars auf Präsentationsbildschirm oder Beamerleinwand. Die Darstellungsqualität in 3D wird zeitsynchron und realitätsecht übertragen.

Die kontinuierlich und strörungsfrei optimal gerenderte Animation komplexer motorischer Bewegungen von Videokonferenzteilnehmern
initiiert vielseitige Einsatzszenarien von Fernanalyse, -diagnose und -wartung in simulierter Realität. Die visuell animierte Reproduktion von Echtzeitszenarien in
virtuellen Räumen, wissenschaftlich „augmented Reality“ (erweiterte Realität) genannt, erreicht ein faszinierendes Innovationsniveau mit vielseitigen
Nutzungsmöglichkeiten, von multimedialen Kommunikationsszenarien der Wirtschaft bis zu visueller Hightech-Interaktionsplattformen in Politik, Bildung und
Medizin. Konzentriertes Zusammenwirken von Informatik, hocheintwichelter Computertechnik und Telemedizin führen zu Prototypen
virtueller Operationssäle, in denen Operationsteams die behandelnde Interaktion am (virtuellen) Patienten erproben. Die institutionelle Organisation von virtuellen Operationssälen im Kontext
digitaltchnischer Koordination ist ethisch problematisch und wird kritisch eingeschätzt.

Zur Organisation von Videokonferenzen

Beschaffung und Installation des Equipments zur Veranstaltungen von 3D-Videokonferenzen gestalten sich zeititensiv und ­kostspielig. Veranstalter sollten sich im Vorhinein überlegen, ob der
Resourcenaufwand effektiv ist. Wenn eine Videokonferenz in einem Unternehmen periodisch, auch in unterschiedlichen Abteilungen, wiederholt werden soll, dann ist die Einrichtung und Ausstattung eines Videokonferenzraumes zweckmäßig und sinnvoll. Prinzipielle Voraussetzung für die Installation ist selbstverständlich, dass der oder die potenziellen Konferenzorganisatoren und -teilnehmer über gleichwertig ausgestattete 3D-Videokonfererenzräume mit 3D-Beamer, 3D-Projektionswand und konsequentem Mikrofonmanagement für klangrealistische 3D-Tonübertragungseffekte verfügen.

Geschäftliche Videokonferenz

Die deutsche Telekom präsentiert unter dem Label TelePresence kontextuell zu buchende Videokonferenzstandorte in bundesdeutschen Metropolen an. Geschäftskundenteams verabreden sich zum vorgegebenen Termin zu monitorbasierten Videokonferenzen in Desktopqualität. Während der Telemeetings können Konferenzteilnehmer Daten über die etablierte Internetverbindung ausführen, wobei Speicherung und Übertagung von Teilnehmerdaten im Fremdanbieternetzwerken hinsichtlich der Datensicherheit riskant erscheint.

Wissenschaftliche Realität und Zukunft der Videoübertragung

Körperpysik simulierende Forschungen beginnen bei der authentischen Nachbildung von Gestalt und Stimme in virtuellen Räumen. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Forscherteam der ETH Zürich experimiert unter dem Projektnamen Blue-c, wie Menschen in virtuellen Räumen immersiv (virtuell real) zusammenarbeiten können. Der feinmotorische Arbeitsprozess von Handwerkern, Juwelieren oder Architekten wird in Echtzeit visuell aufgezeichet, über komplizierte Algorithmen umgewandelt und digital übertragen. Die Projektion aufgezeichneter Humankinetik auf dem Empfängerdisplay erflogt realistisch animiert, in Echtzeit und ermöglicht künftig simuliertes Arbeiten im virtuellen Räumen.

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